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LEM
  
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1983

LEM Motor moves to larger premises in Zola Predosa near Bologna.

1973

LEM Motor wird von Ermanno Lelli in Lippo di Calderara bei Bologna gegründet.

Spezialisierung auf Minibikes (1980er Jahre)

In den 1980er Jahren traf das Unternehmen die strategische Entscheidung, sich auf eine Nische zu konzentrieren: High-End-Minicrosser für Kinder und Jugendliche.

  • 1983: Das Werk zog in größere Hallen nach Zola Predosa (ebenfalls bei Bologna) um.
  • Rennerfolge: LEM entwickelte sich zur Schmiede für den Nachwuchs. Viele spätere MotoGP- und Motocross-Stars machten ihre ersten Fahrversuche auf einer LEM. Die Maschinen waren keine "Spielzeuge", sondern verkleinerte Profi-Motorräder mit Scheibenbremsen und leistungsstarken Morini-Motoren (wie dem S5 oder S6).

Weltmarktführerschaft (1990er & 2000er)

In den späten 1990er Jahren galt LEM als der weltweite Marktführer im Bereich Kindercross.

  • Exportquote: Über 90 % der Produktion wurden exportiert. Besonders in den USA waren Modelle wie die LEM LX-Serie (LX1, LX2, LX3) und die Ghibli-Roller extrem populär.
  • Zusammenarbeit mit KTM: Bevor KTM begann, eigene Motoren für die 50er-Klasse zu bauen, basierten viele Konzepte im Kindersport auf der Technik, die LEM und Morini gemeinsam perfektioniert hatten.
  • Zusammenarbeite mit Beta: Beta Argentina bot Quads und Kinder-Cross an um hier ein komplettes Sortiment bieten zu können.

Last edited: 1/23/2026 · Jürgen Wißler