germany.png
Zündapp GS125
  
GS125_1974.webp
Construction year1974
Type125ccm Enduro
Description

Im Gelände überzeugte die Zündapp GS 125 mit stabilem Fahrwerk, gut ansprechenden Federelementen und überraschend zähem Motor. Weniger gut gefielen das Ziehkeilgetriebe mit seinen ellenlangen Schaltwegen und der neben der rechten Fahrerwade verlaufende Krümmer. Nichts davon hinderte die wackeren Werksfahrer, weiterhin Siegeslorbeer anzuhäufen. 1973 wurde Rolf Witthöft – nur noch mit Egon Müller, Dieter Braun oder den Gespann-Weltmeistern Enders/Engelhardt vergleichbar – auf Zündapp bester Six Days-Teilnehmer. Grund genug, das Design der Zündapp GS 125 jenem der Werksrenner an­zupassen: 1974 erschien die Stollen-Zündapp in Schwarz-Rot, mit rundem Tank und kurzer Sitzbank. Ein Traum. Außerdem erhielt sie die sogenannte Langgabel und wurde – ready to race, ganz klar – mit Startnummerntafeln sowie vier unterschiedlich großen Ritzeln ausgeliefert. Rolf Witthöft holte übrigens 1975 und 1976 mit der Mannschaft erneut die Na­tionenwertung bei den Six Days. Daten (Baujahr 1975): luftgekühlter Einzylinder-Zweitaktmotor, schlitzgesteuert mit Umkehrspülung, 123 cm³, 13,25 kW (18 PS) bei 7600/min, 16,7 Nm bei 7400/min, Fünfganggetriebe, Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr, Gewicht vollgetankt 107 kg, Reifen vorn 3.00 x 21, hinten 3.50 x 18, Tankinhalt 10,2 Liter, Höchstgeschwindigkeit zirka 120 km/h.

Last edited: 1/1/2025 · Jürgen Wißler

Documents
No records found
Components
No records found