Der Aufstieg zur Wettbewerbsmarke (1980er)
In den 80ern professionalisierte Aprilia sein Offroad-Programm massiv und wechselte zum Motorenpartner Rotax.
- MX-Erfolge: 1985 war ein Schlüsseljahr. Aprilia trat in der 125er und 250er Motocross-WM an. Die Maschinen (Modelle wie die Aprilia MX 125/250) galten als technisch brillant, mit Scheibenbremsen und fortschrittlichen Pro-Lever-Hinterradfederungen.
- Die RX-Serie: Für den Enduro-Markt wurde die RX-Serie (125 und 250 ccm) eingeführt. Diese Maschinen waren "Wettbewerbsmaschinen mit Straßenzulassung" und technisch den japanischen DTs oder KEs weit überlegen.
Die Tuareg-Ära: Wüstenfieber (1985–1994)
Passend zum Boom der Rallye Paris-Dakar entwickelte Aprilia die Tuareg-Serie.
- Tuareg Wind & Rally: Während die Konkurrenz oft auf schwere Viertakter setzte, bot Aprilia die Tuareg Rally 125/250 an. Das waren extrem leichte, hochperformante Zweitakt-Enduros mit riesigen Tanks und Langstreckenfahrwerken.
- Technik: Die 125er Tuareg Rally leistete dank des Rotax-Motors fast 30 PS – ein Wert, der damals im Gelände für eine 125er phänomenal war.


